Schlauchführung

Modifizierter Originaltext/Bilder von Wilke Reints

Schläuche verbinden logischer Weise die Atemregler mit den unterschiedlichen Ausrüstungsteilen. Allerdings dürfen Schläuche auch nicht im Weg sein und sollten deshalb so eng wie möglich am Körper des Tauchers anliegen. Gleichzeitig muss zumindest der Schlauch für den Hauptregler genügend Länge und Flexibilität aufweisen um einen Tauchpartner im Notfall schnell mit dem lebensnotwendigen Atemgas versorgen zu können.

Schlauchlängen

Die optimalen Schlauchlängen sind im Kapitel "Schlauchlängen" zu finden.

Durch die korrekte Gesamtkonfiguration (Wing, Lampe, etc.) können die Schlauchlängen ideal ausgenutzt werden. Daher gibt es Empfehlungen wie eine Schlauchführung erfolgen sollte. Eine Einhaltung dieser Merkmale garantiert dem Taucher die ideale Schlauchführung. An dieser Stelle sei aber auch darauf hingewiesen, dass wenn andere Ausrüstungsteile verwendet werden, die nicht den empfohlenen Richtlinien entsprechen, die Ausrüstung vermutlich nicht vernünftig funktionieren wird.

Automatenkonfiguration mit Doppelflaschen

Hauptautomat / Primary (rechts)

Der lange Schlauch (210 cm) des Hauptautomaten wird Hogarthian-Style an der Flasche rechts entlang nach unten geführt, bei der Hüfte nach vorne, quer über die Brust, nach hinten um den Nacken und von rechts nach vorne zum Mund. Das Reel wird am rechten Hüft-D-Ring getragen und hilft dass der Schlauch nah am Körper bleibt. Ein 210 cm langer Schlauch ermöglicht das durchschwimmen von Restriktionen hintereinander und wird im Notfall dem Tauchpartner abgegeben. Der Einsatz eines Flex-Schlauches ist hier angebracht.
Der Inflatorschlauch für das Wing (56 cm) führt zum Wing-Inflator.

Backupautomat/Secondary (links)

NecklaceDer MD-Schlauch (56 cm ggf. 60 cm) des Backupautomaten wir nach rechts um den Nacken des Tauchers unter das Kinn zum Automaten am "Necklace" geführt.
Der Finimeter wird über einen 56 cm, bzw. 61 cm bei Monogeräten, langen Hochdruckschlauch am Automaten angeschlossen
Wird ohne zusätzliche Argon-Flasche getaucht, wird der Inflator zur Befüllung des Trockentauchanzuges (56 cm) am Secondary/Backup angeschlossen. Der Inflatorschlauch wird niemals am Hauptregler/Primary angeschlossen. Sollte dieser abblasen und in Folge dessen geschlossen werden, wäre sowohl Wing als auch der Trockentauchanzug abgeklemmt, dem Taucher stünde in einer solchen Situation keinerlei Tarierungsmöglichkeiten mehr zur Verfügung! Zudem wird die Belastung durch die Tarierung Trockentauchanzug/Wing auf beide Automaten verteilt, was dem Vereisen entgegenwirkt. Empfohlen wird öfters mit kleinen Dosen zu tarieren, damit Inflator nicht vereisen kann. Der Inflator des Trockentauchanzuges wird zwischen Wing und Körper geführt und kommt unter dem Arm nach vorne unter der Bebänderung zum Einlassventil. Wird eine Konfiguration mit Doppelblasen getaucht, wird der Inflator hierzu identisch angeschlossen.

Die Verwendung der Argon Zusatzflasche ist <hier> zu finden.

Schlauchführung Stageflasche

Schlauchführung der StageflascheNatürlich darf die Beschreibung der Schlauchführung an einer Stageflasche nicht fehlen; Sie gestaltet sich jedoch sehr einfach. Der Schlauch wird vom Stageautomaten aussen am Rig entlang und parallel dazu wieder hoch geführt. Zur Fixierung werden oben und unten je ein Bungees oder Gummiband um die Flasche angebracht. Wichtig ist, dass die Stage immer, also auch unter Wasser korrekt und aufgeräumt wird. Die 2. Stufe "baumelt" damit niemals lose in der Gegend herum. Die MOD muss für den Partner immer lesbar bleiben und Kreuzungen mit dem Stage-Rig sind unter allen Umständen zu vermeiden, da sich sonst der Schlauch nicht entfalten lässt.

 

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