Hyperoxie (Pulmonal)

Die pulmonale Hyperoxie beruht auf der Sauerstoffintoleranz der Lunge. Sie ist auch unter dem Begriff Lorraine-Smith Effekt bekannt.

0.35 bar werden auf unbestimmte Zeit ertragen, jedoch bei längeren Expositionen mit pO2 über 0.5bar kann es zu Problemen kommen. Die pulmonale Hyperoxie ist nicht lebensgefährlich, jedoch unangenehm und schmerzhaft.

Einflussfaktoren

  • Umgebungsbedingungen (Kalt/Heiss, Nass/Trocken,…)
  • Arbeitsleistung
  • Repetitive O2 Exposition
  • Erhöhter pCO2
  • Individuelle Toleranz
  • Unterschiedliche Organempfindlichkeit (Augen, Lunge,…)

Symptome

  • Reizung der Rachenschleimhaut, Husten
  • Brennen und Stechen in der Atemwegen
  • Anhaltender Husten mit zähem Bronchialschleim
  • Kurzatmigkeit
  • Müdigkeit
  • Bewusstlosigkeit

Erholung

  • Symptome verschwinden bei Atmung von Luft langsam wieder

OTU / UPTD

  • 1 OTU = Atmung 1min. O2 bei 1bar
  • 1.48 OTU/min. bei 1.3 bar O2
  • max. 850 OTU pro Tag
  • für ununterbrochenes Sporttauchen 300 OTU pro Tag (ab 10 Tagen)

Für die mathematische Berechnung der OTU wird oft die Annäherungsformel von Bill Hamilton verwendet:

OTU Formel von Bill Hamilton

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